§ 137a SGB V –
für eine bessere
Versorgung der
Patienten

Kataraktoperationen

Auftrag zur Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens

Auftrag: Die Entwicklung von Indikatoren und Instrumenten für die sektorenübergreifende Qualitätssicherung zur Kataraktoperation

Thema: Der Katarakt, auch „grauer Star“ genannt, ist eine meist altersbedingte Trübung der Augenlinse, die mit zunehmendem Blendungsgefühl und allmählicher Abnahme der Sehschärfe einhergeht. Die Kataraktoperation, bei der die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ausgetauscht wird, stellt den häufigsten operativen Eingriff in Deutschland dar. Eine Umfrage im Jahr 2002 unter deutschsprachigen Augenärzten ergab, dass in insgesamt ca. 380 Einrichtungen rund 450.000 Kataraktoperationen durchgeführt wurden. Etwa 300.000 davon wurden ambulant vorgenommen (Ober et al. 2002). Umfrageergebnisse des Jahres 2004 zeigen einen Anstieg der Operationsanzahl auf ca. 480.000 (Ober et al. 2004). Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes gehört die „Extrakapsuläre Extraktion der Linse (ECCE)“ im Jahr 2008 mit über 130.000 Fällen zu den 50 häufigsten Eingriffen im Krankenhaus (Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2008). Das Thema betrifft somit sektorenübergreifend eine Vielzahl von Patientinnen und Patienten.

Der Abschlussbericht wurde am 18.10.2010 dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übergeben. Das Plenum des G-BA nahm den Bericht in der Sitzung vom 11.11.2010 ab. Mit der Abnahme wurde der Bericht veröffentlicht. Über die weitere Umsetzung entscheidet der G-BA.

Abschlussbericht:

Abschlussbericht Kataraktoperation
(PDF / 0.9 MB)

Anlagen zum Abschlussbericht
(PDF / 1.2 MB)

Stellungnahmen der nach § 137 a berechtigten Organisationen zum Vorbericht
(PDF / 1.5 MB)