§ 137a SGB V –
für eine bessere
Versorgung der
Patienten

Kolorektales Karzinom

Auftrag zur Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens

Experten für Panel: Die Suche nach Experten für die Besetzung des Panels ist abgeschlossen.

Auftrag: Die Entwicklung von Indikatoren und Instrumenten für die sektorenübergreifende Qualitätssicherung des kolorektalen Karzinoms.

Thema: Das kolorektale Karzinom ist mit 70.000 Neuerkrankungen und 30.000 Todesfällen pro Jahr nach wie vor die zweithäufigste Tumorerkrankung und stellt auch die zweithäufigste Krebs-Todesursache für Männer und Frauen in Deutschland dar. Die Diagnose und Behandlung des kolorektalen Karzinoms ist eine komplexe Aufgabe, in die verschiedene medizinische Fachdisziplinen eingebunden sind. Daher kommt einer reibungslosen und kompetenten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Behandlungspartner entscheidende Bedeutung für den Therapieerfolg zu: Die Qualitätssicherung des kolorektalen Karzinoms umfasst mehrere Versorgungsbereiche wie Früherkennung, Diagnostik, Primärtherapie, Rehabilitation, Nachsorge, Rezidiv-Therapie, Pflege und palliative Versorgung, die sowohl den ambulanten als auch den stationären Sektor betreffen. Ferner schließt die diagnostische und therapeutische Kette mehrere Fachdisziplinen ein (Gastroenterologen, Chirurgen, Radiologen, Pathologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Allgemeinmediziner etc.). Zudem ergibt sich durch die sektorenübergreifende Versorgung des kolorektalen Karzinoms auch die Thematik des Schnittstellenmanagements. Über alle Versorgungsbereiche hinweg spielt die Patientenperspektive und die psychoonkologische und -soziale Betreuung von Patienten mit der Diagnose kolorektales Karzinom eine wichtige Rolle.

Der Abschlussbericht wurde am 05.11.2011 dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übergeben. Das Plenum des G-BA nahm den Bericht in der Sitzung vom 15.12.2011 ab. Mit der Abnahme wurde der Bericht veröffentlicht. Über die weitere Umsetzung entscheidet der G-BA.

Abschlussbericht:

Abschlussbericht Kolorektales Karzinom
(PDF / 2.1 MB)

Anlagen zum Abschlussbericht
(PDF / 7.2 MB)

Stellungnahmen der nach § 137 a berechtigten Organisationen
(PDF / 2.7 MB)

Weitere Informationen, wie Laufzeit, Zielsetzung und Termine erfahren Sie hier:

Scoping Workshop: Am 24. März 2010 fand in Heidelberg ein Scoping-Workshop mit Vertretern von Fachgesellschaften und Interessenverbänden statt, auf dem die Bandbreite des Themas aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wurde. In Vorträgen wurden bestehende Initiativen, Forschungsergebnisse und weitere Erkenntnisse zum kolorektalen Karzinom dargestellt. Dieser Scoping Workshop war der eigentlichen Entwicklung im Panel-Verfahren vorgeschaltet. Weitere Informationen zum Panel-Verfahren finden Sie in der Bekanntgabe zum Verfahrensthema (s. PDF oben).
Vorträge und Präsentationen der Teilnehmer am Scoping Workshop: