Weitere Informationen

 

Merkblätter zur Umsetzung
Merkblatt zum Sonderexport
Stand: 09.02.2012

Merkblatt zur Erprobung
Stand: 22.12.2011

Patienteninformation
Weitere Informationen für Patienten und Krankenhäuser finden Sie hier

Follow-up gemäß QSKH-RL

Konzept und Umsetzungsprozess

Das Prinzip des sektorenübergreifenden Ansatzes der Qualitätssicherung erfordert neue Lösungen und daran angepasste Datenflüsse. Um Ergebnisse der medizinischen Behandlung im Langzeitverlauf betrachten zu können, müssen die relevanten Patientendaten zwischen allen beteiligten Einrichtungen harmonisiert werden. Dies ist die Voraussetzung für die Etablierung eines funktionierenden datengestützten Systems, das aussagekräftige Informationen bereitstellen kann. Hierzu müssen insbesondere die Datenformate und Datenflüsse angepasst werden.

In einem ersten Schritt sollen im Bereich der stationären Qualitätssicherung die Möglichkeiten zur Zusammenführung von einzelnen Falldaten entwickelt und erprobt werden. Grundlage ist die QSKH-Richtlinie in der Version vom 21.10.2010, die am 01.01.2011 in Kraft getreten ist. Sie verpflichtet bei ausgewählten Verfahren der Orthopädie und der Perinatalmedizin neben den QS-Daten auch Patientendaten in Form von PID-Feldern (patientenidentifizierende Datenfelder) zu erfassen. Über die PID-Felder sollen einheitliche Patientenpseudonyme generiert werden, mit denen gleiche Patienten während verschiedener Behandlungsepisoden und bei Behandlungen in unterschiedlichen Einrichtungen identifiziert werden können.

Vor diesem Hintergrund legte das AQUA-Institut am 30.11.2010 dem Gemeinsamen Bundesausschuss ein Konzept vor, welches das Follow-up von Patientendaten im Rahmen der QSKH-Richtlinie datentechnisch abbildet. Der Prozess vom Konzept bis zur Umsetzung ist in fünf Bausteine untergliedert.

Beginnend mit Baustein 2 startete die eigentliche EDV-technische Umsetzung und Erprobung des Follow-up-Verfahrens. Die im Rahmen des Baustein 2 etablierte Testinstanz zur Erprobung der Datenübermittlung durch Softwareanbieter an eine simulierte Datenannahmestelle beim AQUA-Institut bleibt weiterhin geöffnet.  Auf diesem Weg können Softwareanbieter, die jetzt mit der Umsetzung der Spezifikation beginnen, die Funktionsfähigkeit ihrer Software jederzeit erproben.

In der Projektphase Baustein 3 wurde der Datenexport von den Leistungserbringern unter Einbindung der Datenannahmestellen auf Länderebene erprobt. Hierzu können sich auch weiterhin Leistungserbringer (Krankenhäuser und ihre Softwarehersteller, in Absprache mit ihrer zuständigen Datenannahmestelle) und Datenannahmestellen in die Erprobung einbringen. Für weitere Informationen beachten Sie bitte unser Merkblatt Erprobung.

In Baustein 4 wurde die Erprobung des Datenflusses auf die Vertrauensstelle ausgeweitet. Sie wurde inzwischen eingerichtet und hat in dieser Phase die Annahme der Daten der Länderstellen und die Pseudonymisierung der Patientendaten erprobt. Da die Vertrauensstelle seit dieser Projektphase beteiligt ist, konnten neben simulierten nun auch reale Testdatensätze exportiert werde. Die anderen Beteiligten sind weiterhin freiwillig teilnehmende Leistungserbringer und Datenannahmestellen auf Landesebene.

Aktuelle Projektphase:  "Baustein 5"

In Baustein 5 erfolgt der Sonderexport der Module mit PID-Feldern mit den verschlüsselten QS- und PID-Daten.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Teilnahme am Sonderexport der Module mit PID-Feldern, die gemäß Spezifikation 14 für das Jahr 2011 erhoben worden sind, verpflichtend ist im Rahmen der QSKH-RL. Dieser Datenexport (Baustein 5) findet seit dem 1. April 2012 statt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte unser Merkblatt Sonderexport.

Bausteine

Baustein 1: Analyse und Erfassung der PID-Felder in den Einrichtungen
Baustein 2: Erprobung des Datenexports mit den Softwareanbietern
Baustein 3: Erprobung des Datenexports mit Einrichtungen, Ländern und Softwareanbietern
Baustein 4: Erprobung des Datenexports mit Einrichtungen, Ländern und Softwareanbietern und Vertrauensstelle
Baustein 5: Echt-Export der Verfahren mit Follow-up und Analyse der Ergebnisse

Interesse oder Fragen?

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme oder Verbesserungs-vorschläge, Anregungen und Fragen zum Follow-up haben nehmen Sie einfach Kontakt
mit uns auf:
qsservice@aqua-institut.de

Downloads

Alle Öffentlichen Schlüssel für den QSKH-Sonderexport:
Daten-, Vertrauens- und Bundesannahmestelle
(Stand: 03.05.2012)

XML-Spezifikation
(Stand: 15.03.2012) XML-Spezifikation und Testunterlagen
Technische Dokumentation zur XML-Spezifikation
(Stand: 21.02.2012)

Verschlüsselungsprogramme
(Stand: 03.05.2012) SQG-Packer-Anwendung
Verschlüsselungsprogramm (Version 0.4)

Datenprüfprogramm
(Stand: 15.03.2012) Datenprüfprogramm

Bitte bestätigen Sie die u. g. Nutzungsbedingungen

Nutzungsbedingungen
des AQUA-Instituts

Weitere Unterlagen:
Merkblatt zur
Installation von Java