Ambulant erworbene Pneumonie
Außerhalb eines Krankenhauses erworbene Lungenentzündung
Ergebnisse
Qualitätsindikatoren
Beschreibung
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) kann nicht nur nach der Art des Krankheitserregers unterschieden werden, sondern auch danach, ob sie der Patient außerhalb des Krankenhauses (ambulant) oder aber während eines Krankenhausaufenthalts (nosokomial) erworben hat. Die Frage nach dem Erkrankungsort ist ausschlaggebend für die Wahl der Untersuchungs- und Behandlungsform. Die ambulant erworbene Pneumonie ist die häufigste durch eine Infektion bedingte Todesursache in Deutschland. Eine erhöhte Sterblichkeit kann durch eine unzureichende Behandlung der Pneumonie bedingt sein. Um die Versorgungsqualität zu messen und ggf. Schritte zu ihrer Verbesserung einzuleiten, gehört die Pneumonie seit dem Jahr 2005 zu den dokumentationspflichtigen Leistungen der externen stationären Qualitätssicherung. In Deutschland werden jährlich ca. 230.000 Patienten mit einer ambulant erworbenen Pneumonie stationär behandelt. Etwa 13 % dieser stationär behandelten Patienten versterben während des Krankenhausaufenthalts. Die Erhebung der Qualitäts-indikatoren gibt einen Einblick in die Versorgungsqualität und soll zu deren Optimierung beitragen.
Fachdisziplin:
Innere Medizin / Pulmonologie
Verfahrenstyp: indirekt
Modul-Nr.: PNEU
Fachgruppe: Pneumonie
Themenspezifische Informationen zur Datenerfassung finden Sie hier: Datenservice/Downloads
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