Chirurgie bei Mammakarzinom

Brustkrebsoperation

Ergebnisse

Qualitätsindikatoren

Beschreibung

Mit über einem Viertel aller bösartigen Tumorerkrankungen ist der Brustkrebs (Mammakarzinom, Mamma-Ca) die häufigste Krebserkrankung bei Frauen (kann aber in äußerst seltenen Fällen auch bei Männern auftreten). Ca. 27 % aller Krebstodesfälle bei Frauen im Alter zwischen 35 und 60 Jahren sind auf das Mammakarzinom
zurückzuführen.

Durch die Früherkennung besteht die Möglichkeit, Diagnose und Therapie der Brusterkrankungen zu optimieren, die krankheitsbezogene Sterblichkeit zu senken und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Die Früherkennung, also die prä- oder frühinvasive Entdeckung von Krebsvorstufen, wird mit Hilfe von sogenannten bildgebenden Verfahren (Mammographie) und ggf. Gewebeentnahmen (Biopsien) durchgeführt. In Deutschland ist die Reihenuntersuchung (Mammographie-Screening) für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Bestandteil der Richtlinie über die Früherkennung von Krebserkrankungen.

Die Diagnose Brustkrebs ist sowohl für die Betroffenen als auch ihre Angehörigen sehr belastend. Deshalb sollte die Behandlungsplanung möglichst schnell und sehr sorgfältig erfolgen. Sobald nach der Biopsie die Diagnose Brustkrebs durch eine Gewebeuntersuchung gesichert ist, werden die Patientinnen umfassend über das weitere Vorgehen aufgeklärt und in die Therapieentscheidung mit einbezogen.

Bei den operativen Behandlungsmöglichkeiten wird zwischen brusterhaltender Operation (BET) und einer vollständigen Entfernung der betroffenen Brust (Mastektomie) unterschieden. Die Therapie wird ergänzt durch eine systemische Behandlung wie Chemotherapie, hormonelle Therapie, Antikörpertherapie und/oder Bestrahlung. Nach der Entfernung einer Brust gibt es mehrere Möglichkeiten des Wiederaufbaus (plastische Rekonstruktion) und der äußeren prothetischen Versorgung.

Die konsequente Anwendung wissenschaftlich basierter Standards in der Brustkrebstherapie führt insgesamt zu einer verbesserten individuellen Prognose der Betroffenen sowie auch zu einer erhöhten Lebensqualität. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt über alle Stadien hinweg bei ca. 81 %. Die Qualität der Versorgung ist in jeder Stufe der Behandlung für das Überleben und die Lebensqualität von entscheidender Bedeutung.

Abbildung: Brust

Fachdisziplin: Gynäkologie und Geburtshilfe

Verfahrenstyp: indirekt

Modul-Nr.: 18/1

Fachgruppe: Mammachirurgie

Datenerfassung

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FAQ zum Thema

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