Herzschrittmacher-Aggregatwechsel

Teilaustausch eines Herzschrittmachers

Ergebnisse

Qualitätsindikatoren

Beschreibung

Ein Herzschrittmacher besteht aus einem Aggregat, das Elektronik und Batterie in einem Gehäuse vereinigt, sowie aus einer oder mehreren Sonde(n).
Letztere dienen als „Antenne" für die herzeigenen Signale und als Überträger der Reizimpulse des Schrittmachers. Der (Erst)-Implantation eines Schrittmachers folgt nach gewisser Zeit bzw. bei Erschöpfung der Batterie ein sogenannter Aggregatwechsel.

Dieser Verfahrensteil prüft ausschließlich Qualitätsaspekte in Bezug auf einen erforderlich gewordenen Wechsel des Herzschrittmacher-Aggregats; Korrekturen an Schrittmachertasche und Sonden sind bei der Betrachtung ausgeschlossen. Neben Daten zu Komplikationen, die im Zusammenhang mit der Operation (perioperativ) auftreten, werden auch Daten über die Durchführung bestimmter Messungen (Reizschwellen- und Amplitudenbestimmung) und in Bezug auf die Laufzeit erhoben.

In die Kennzahlen dieses Verfahrens fließen neben der Qualität der vorangegangenen Sondenimplantation und den Materialeigenschaften der Sonde auch die Auslegung und Standfestigkeit des Aggregats sowie die Sorgfalt der Nachkontrollen ein. Der Aggregatwechsel selbst stellt einen einfachen operativen Eingriff dar, bei dem Taschenhämatome und Wundinfektionen eine Rolle spielen können. Nach verfügbarer Datenlage steigt bei Letzteren die Rate mit der Anzahl der Wechseloperationen.

Abbildung: Brust

Fachdisziplin: Innere Medizin/Kardiologie

Verfahrenstyp: indirekt

Modul-Nr.: 09/2

Fachgruppe: Herzschrittmacher

Datenerfassung

Themenspezifische Informationen zur Datenerfassung finden Sie hier: Datenservice/Downloads

FAQ zum Thema

keine vorhanden