Pankreas- und Pankreas-Nierentransplantation

Bauchspeicheldrüse, Niere

Ergebnisse

Qualitätsindikatoren

Beschreibung

Die Transplantation der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) bzw. die kombinierte Pankreas-Nierentransplantation kommt in der Regel für Typ-1-Diabetiker in Betracht, die nach langem Verlauf ihrer Grunderkrankung Endorganschäden, insbesondere eine weit fortgeschrittene Einschränkung der Nierenfunktion, erlitten haben. Bei dieser Patientengruppe werden Bauchspeicheldrüse und Niere gemeinsam transplantiert. Die Kombinationstransplantation verbessert nicht nur die Lebensqualität: sie ist auch als lebenserhaltender Eingriff zu bewerten, da eine neuerliche diabetische Nierenschädigung verhindert und das Sterberisiko halbiert wird. Aufgrund der Übertragung der insulinproduzierenden Beta-Zellen des Pankreas ist dessen Transplantation eine ursächliche Behandlung des insulinpflichtigen Diabetes mellitus. Das Ziel der Transplantation ist die Wiederherstellung einer ausreichenden körpereigenen Insulinproduktion, die eine zusätzliche Insulin-Therapie unnötig macht, bzw. gegebenenfalls der Ersatz der geschädigten Niere.

Im Erfassungsjahr Jahr 2009 wurden in 22 Zentren in Deutschland über 100 Pankreas- bzw. kombinierte Pankreas-Nierentransplantationen durchgeführt. Dies ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Seit 2007 besteht für den Leistungsbereich Pankreas- und Pankreas-Nierentransplantation für alle deutschen Transplantationszentren eine Verpflichtung zur Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung. Seit 2009 sind erstmals auch die Verlaufsdaten „2 Jahre nach Transplantation" zu dokumentieren.

Abbildung: Niere

Fachdisziplin: Transplantationsmedizin

Verfahrenstyp: direkt

Modul-Nr.: PNTX

Fachgruppe:
Pankreas- und Nierentransplantation

Datenerfassung

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FAQ zum Thema

keine vorhanden